Zuckerentgleisung

Der Zuckerspiegel im Blut wird in einen engen Bereich von den Hormonen Insulin, das den Blutzuckerspiegel senkt, und dem Hormon Glucagon, das den Blutzuckerspiegel anhebt, geregelt. Diese Blutzuckerregulierung ist effektiv und es kann nach einer Nahrungsaufnahme zu erheblichen Schwankungen der Blutzuckerwerte kommen. Die Normalwerte liegen bei 80 - 120 mg/dl (4,4 - 6,6 mmol/l). Schwankungen von 100 - 150 mg/dl (5,5 - 8,3 mmol/l) innerhalb von 30 Minuten sind beim Stoffwechselgesunden durchaus möÖglich.

Stoffwechselentgleisung

Wird die natürliche Regulation des Blutzuckers gestöÖrt, kann es zu einer Entgleisung kommen, indem die Werte dauerhaft über den Normalbereich hinausreichen. Entweder nach oben mit Werten deutlich über 200 mg/dl (11,1 mmol/l), auch bis hin zu einem diabetisches Koma, oder nach unten, was seltener ist und meistens ein Behandlungsfehler im Umgang mit Insulin als Medikament, wenn die Blutzuckerwerte unter 50 mg/dl (2,7 mmol/l) absinken.
Bei der Behandlung eines Diabetes mellitus sollten die individuellen Zielwerte des Blutzuckerspiegels möÖglichst eingehalten werden, um die Komplikationen und FolgeschäÖden zu vermeiden oder wenigstens hinauszuzöÖgern.

Überzuckerung (Hyperglykämie)
Unterzuckerung (Hypoglykämie)
Diabetes mellitus Typ 1
Diabetes mellitus Typ 2
Schwangerschaftsdiabetes


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Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 11.12.2008
 

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