Wie kommt der Zucker in die Zelle?

Bei der Frage, wie der Zucker in die Zellen kommt, gibt es ein großÖes Problem. Zucker ist ein wasserlöÖsliches (hydrophiles) Molekül und kann deshalb frei im Blut mitschwimmen, ohne eigene Transportvehikel zu benöÖtigen. Um in eine Zelle hineinzugelangen, muss aber der Zucker eine wasserabweisende (hydrophobe) Barriere, die Zellmembran, überwinden.

Glukosetransporter

Damit die Zuckermoleküle durch die Zellmembran hindurchgelangen köÖnnen, sind bestimmte TransportkanäÖle in die Zellmembran eingebaut. Diese Schleusen sind speziell auf Blutzucker eingestellt und erkennen die Zuckermoleküle wie ein Rezeptor. Dockt ein Zuckermolekül an, dann schleusen die Glukosetransporter den Zucker in die Zelle hinein. Die Aufnahmegeschwindigkeit des Zuckers aus dem Blut in die Zelle häÖngt dabei von der Anzahl der Zuckertransporter ab.

Insulin erhöÖht die Anzahl der Zuckerschleusen

Der Insulinspiegel im Blut steigt nach einer Mahlzeit durch die ErhöÖhung des Blutzuckerspiegels an. An den Zellen entfaltet Insulin seine Wirkung so, dass die Anzahl der Zuckerschleusen vermehrt wird und sich dadurch die Zuckeraufnahme in die Zelle erhöÖht. Indem die Zuckermoleküle in die Zellen aufgenommen werden, sinkt der Blutzuckerspiegel und damit auch der Insulinspiegel wieder. Die Anzahl der Zuckerschleusen wird wieder verringert.

Insulinwirkung in der Leber

 

Autor: Qualimedic.com AG 
Letzte Änderung am: 17.09.2007
 

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