Diabetes Typ 1: Insulin
Die täÖgliche Menge an Insulin wird vom Arzt nach der Diagnose eines Diabetes Typ 1 festgelegt. Diese muss der Betroffene sich selbst regelmäÖßÖig zuführen (injizieren = spritzen). Darüber hinaus wird der Arzt den Diabetiker zur Selbstkontrolle seines Blutzuckerspiegels anleiten und ihm bei der Auswahl eines entsprechenden Blutzucker-MessgeräÖtes helfen.
Auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt, erstellt der Arzt zusammen mit dem Diabetiker einen "Stundenplan", aus dem hervorgeht, wann und wie oft er seinen Blutzucker kontrollieren und Insulin injizieren muss.
Insulin kann derzeit nur durch eine Injektion unter die Haut dem KöÖrper zugeführt werden. Dank der modernen Medizintechnik ist die Insulin-Zufuhr heutzutage aber wesentlich unproblematischer als früher. Mit den Insulinspritzen modernster Art ist eine fast schmerzlose Injektion möÖglich. Mittlerweile stehen neben den herköÖmmlichen Spritzen so genannte Pens zur Verfügung, die einem Kugelschreiber äÖhneln. An dem Pen wird die benöÖtigte Insulin-Dosis eingestellt, der Pen wird auf den Bauch aufgesetzt und mit einem Daumendruck die Insulin-Injektion ausgelöÖst.
Daneben gibt es Insulinpumpen, die stäÖndig eine gewisse Menge Insulin über eine aufgeklebte "Dauernadel" injizieren.
An einer Insulinzubereitung, die als Nasenspray benutzt werden kann, arbeitet die Forschung intensiv.
Insulinpumpe
Inhalation von Insulin bei Diabetes
Autor: Qualimedic.de
Letzte Änderung am: 17.09.2007
