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Thema: Schwangerschaftsdiabetes

Von: Claudia R.112 • 11.05.2007 [11:32]



Hallo Herr Müller-Nothmann,

während meiner Schwangerschaft hatte ich einen grenzwertigen Schwangerschaftsdiabetes, wobei nie ganz klar war, inweit die Beeinträchtigung wirklich vorlag (Werte im OGTT Nüchtern BZ 3,9 mmol/l, 60 min BZ 8,9 mmol/l, 120 min BZ 6,8 mmol/l). Sie hatten mir bereits damals viele Tipps zur Ernährung gegeben und die BZ-Werte waren immer sehr gut und es gab keine Probleme.

Im Februar habe ich ein gesundes Kind zur Welt gebracht. An den Tagen im Krankenhaus nach der Geburt sollte ich weiterhin meine Werte messen (keine Diät). Die Nüchtern-Werte waren immer gut (< 5), aber die Werte eine Stunde nach Beginn der Mahlzeiten sehr hoch (Werte bis 9,5). Die Ärztin im Krankenhaus meinte aber, alles bis 10 wäre "normal" und ich müsste mir keine Sorgen machen.

Als ich wieder zu Hause war, habe ich zunächst kaum gemessen. Jetzt habe ich mit den restlichen Teststreifen ein paar mal gemessen und die Werte waren ähnlich wie im Krankenhaus (nüchtern immer < 5, 1 Stunde nach Beginn der Mahlzeit 7 bis 9,5). Ich hatte schon bei Dr. Klasen im Forum gefragt und er meinte, ich soll bald einen OGTT machen, da man nur so feststellen kann, ob der Diabetes bestehen geblieben ist.

Nun habe ich bei meiner Ärztin einen Termin für einen OGTT gemacht, um die Problematik abzuklären. Als ich ihr meine Werte nannte, meinte sie, dass man bei diesen Werten ziemlich sicher von einem Diabetes ausgehen kann und ich soll bis zum Termin (14.6.) Diät halten. Natürlich bin ich jetzt erst mal ziemlich geschockt und auch sehr verzweifelt, dass ich trotz der guten Werte in der Schwangerschaft nun doch einen Diabetes entwickelt habe. Und das mit der Diät halten, macht mich im Moment auch ziemlich fertig. Da ich noch voll stille (und das wollte ich auch noch weiterhin bis zum 6. Monat meines Kindes) und das ganz schön an den Kräften zehrt, muss ich mich natürlich auch dementsprechend ernähren, d.h., vor allem auch ausreichend essen. Das ist mit einem kleinen Baby schwierig genug. Manchmal ist man froh, wenn man überhaupt zum Essen kommt und da kommt es schon vor, dass man mal ziemlich ungesundes zu sich nimmt. Außerdem kann ich leider viele Dinge nicht essen (Hülsenfrüchte, verschiedene Gemüse- und Obstsorten), weil sie Verdauungsstörungen beim Kind verursachen. Ich versuche mein bestes, aber ich glaube, das gelingt mir im Moment nicht besonders gut und wenn ich gezielt auch wieder nach BE-Einheiten esse, habe ich auch einfach noch Hunger.

Haben Sie denn noch einen Rat für mich, wie ich mich verhalten soll und was ich sonst noch an meiner Ernährung ändern kann? Wie problematisch sind denn die erhöhten BZ-Werte für mich (und eventuell auch für mein Kind)? Da ich wirklich sehr besorgt bin, würde ich mich über einen Rat sehr freuen.

Freundlich Grüße und vielen Dank

Claudia

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  Schwangerschaftsdiabetes Claudia R.112 • 11.05.2007 [11:32]

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